Posts Tagged ‘Schubert’

“Die Forelle / La truita” D. 550 (Franz Schubert)

Juliol 4, 2018

truita

Text de: Christian Friedrich Daniel Schubart

Original Alemany

In einem Bächlein helle,
Da schoß in froher Eil
Die launische Forelle
Vorüber, wie ein Pfeil:
Ich stand an dem Gestade,
Und sah’ in süsser Ruh
Des muntern Fisches Bade
Im klaren Bächlein zu.

Ein Fischer mit der Ruthe
Wol an dem Ufer stand,
Und sah’s mit kaltem Blute
Wie sich das Fischlein wand.
So lang dem Wasser Helle,
So dacht’ ich, nicht gebricht,
So fängt er die Forelle
Mit seiner Angel nicht.

Doch endlich ward dem Diebe
Die Zeit zu lang; er macht
Das Bächlein tückisch trübe:
Und eh’ ich es gedacht,
So zuckte seine Ruthe;
Das Fischlein zappelt dran;
Und ich, mit regem Blute,
Sah die Betrogene an.

Ihr, die ihr noch am Quelle
Der sichern Jugend weilt,
Denkt doch an die Forelle;
Seht ihr Gefahr, so eilt!
Meist fehlt ihr nur aus Mangel
Der Klugheit; Mädchen, seht
Verführer mit der Angel –
Sonst blutet ihr zu spät.

Traducció al Català

En un clar rierol
es gitava amb joiosa cuita
la truita capriciosa
passant com una fletxa:
jo estava a la riba
i esguardava en una dolça calma
el rabeig del peix eixerit
en el clar rierol.

Un pescador amb la canya
estava vora de l’aigua
i observava amb sang freda
com es movia el peix.
Mentre l’aigua resti clara
jo pensava, certament,
no atraparà la truita
amb la seva canya de pescar.

Però finalment al pillard
l’espera li semblà llarga i pèrfidament
féu enterbolir el rierol,
i abans que me’n adonés,
la seva canya oscil•lava
amb el peix capturat bellugant-se;
i jo bullint-me la sang
vaig veure el peix enganyat.

Vosaltres que resteu encara
a la font de la confiada joventut,
penseu doncs en la truita
i si veieu el perill, fugiu!
Moltes us equivoqueu per manca
de prudència; noies, pareu esment
al seductor amb la canya,
altrament, plorareu massa tard.

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=NF9DrUXowBo

 

 

 

 

 

 

Anuncis

“An den Tod / A la mort” D. 518 (Franz Schubert)

Juliol 4, 2018

rellotge-de-sorra

Text de: Christian Friedrich Daniel Schubart

Original Alemany

Tod, du Schrecken der Natur!
Immer rieselt deine Uhr;
Die geschwungne Sense blinkt,
Gras und Halm und Blume sinkt.

Mähe nicht ohn’ Unterschied
Dieses Blümchen, das erst blüht;
Dieses Röschen, erst halb roth;
Sei barmherzig, lieber Tod!

Tod, wann kommst du? Meine Lust!
Ziehst den Dolch aus meiner Brust;
Streifst die Fessel von der Hand,
Ach! wann deckst du mich mit Sand?

Drum, o Tod! wenn dirs gefällt,
Hol Gefangne aus der Welt;
Komm, vollende ihre Noth;
Sey barmherzig, lieber Tod!

Traducció al Català

Mort, tu, esglai de la natura!
El teu rellotge de sorra no cessa d’escolar-se;
brilla la falç que brandes,
cau l’herba i la tija i la flor.

No seguis indiscriminadament
aquesta petita flor que tot just floreix;
aquesta petita rosa encara no vermella del tot;
tingues compassió, estimada mort!

Mort, quan vindràs tu, joia meva?
Arrencaràs el punyal del meu pit,
em trauràs les cadenes de les mans,
ai, quan em colgaràs amb sorra?

Així doncs, oh mort, quan et plagui,
allibera aquest presoner del món;
vine, posa fi al meu sofriment;
tingues compassió, estimada mort!

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=4dsjCyHH_Sw

 

 

“Lied / Cançó” D. 284 (Franz Schubert)

Juliol 3, 2018

Cançó

Text de: Friedrich von Schiller

Original Alemany

Es ist so angenehm, so süß,
Um einen lieben Mann zu spielen,
Entzückend, wie im Paradies,
Des Mannes Feuerkuß zu fühlen.

Jetzt weiß ich, was mein Taubenpaar,
Mit seinem sanften Girren sagte,
Und was der Nachtigallen Schaar,
So zärtlich sich in Liedern klagte;

Jetzt weiß ich, was mein volles Herz,
In ewiglangen Nächten engte;
Jetzt weiß ich, welcher süße Schmerz,
Oft seufzend meinen Busen drängte;

Warum kein Blümchen mir gefiel,
Warum der Mai mir nimmer lachte,
Warum der Vögel Liederspiel
Mich nimmermehr zur Freude fachte:

Mir trauerte die ganze Welt,
Ich kannte nicht die schönsten Triebe.
Nun hab’ ich, was mir längst gefehlt,
Beneide mich, Natur – ich liebe!

Traducció al Català

És tan agradable, tan dolç,
d’esplaiar-se amb un home estimat,
encisador, com el paradís,
de sentir els besos ardents d’aquest home.

Ara puc saber el que el meu parell de coloms
deien amb el seu melós parrupeig,
i de què l’estol de rossinyols es planyien
tan tendrament amb llurs cants;

ara puc saber el que el meu cor sencer
en nits sense fi encongia,
ara puc saber quina dolça pena
sovint oprimia sospirant el meu pit;

per què cap floreta m’agradava,
per què el mes de maig ja no em somreia,
per què el so del cant dels ocells
ja no em suscitava cap gaudi:

el món sencer era trist per a mi,
no coneixia els més bells instints.
Ara tinc el que feia molt temps que em mancava,
enveja’m, natura, estic enamorada!

 

“Lilla an die Morgenröte / Lilla a l’aurora” D. 273 (Franz Schubert)

Juliol 2, 2018

pastor amb flauta

Text: Anònim

Original Alemany

Wie schön bist du, du güldne Morgenröte,
Wie feierlich bist du!
Dir jauchzt in festlichen Gesang der Flöte
Der Schäfer dankbar zu.

Dich grüßt des Waldes Chor, melodisch singet
Die Lerch’ und Nachtigall,
Und rings umher von Berg und Tal erklinget
Der Freude Widerhall.

Traducció al Català

Que formosa ets, tu preciosa aurora,
que majestuosa ets!
Amb el cant festiu de la flauta
et celebra l’agraït pastor.

Et saluda el cor dels boscos,
els cants melodiosos de l’alosa i el rossinyol,
i arreu de muntanyes i valls ressona
l’eco de l’alegria.

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=Pq7seLnusRw

 

 

“Grablied auf einen Soldaten / Cant fúnebre per a un soldat” D. 454 (Franz Schubert)

Juliol 1, 2018

tomba d'un soldat

Text de: Christian Friedrich Daniel Schubart

Original Alemany

Zieh hin, du braver Krieger, du!
Wir gleiten dich zur Grabesruh,
Und schreiten mit gesunkner Wehr,
Von Wehmuth schwer
Und stumm vor deinem Sarge her.

Du warst ein bidrer, deutscher Mann,
Hast immerhin so brav gethan.
Dein Herz, voll edler Tapferkeit
Hat nie im Streit
Geschoß und Säbelhieb gescheut.

Warst auch ein christlicher Soldat,
Der wenig sprach – und vieles that;
Dem Fürsten und dem Lande treu,
Und fromm dabey
Von Herzen, ohne Heuchelei.

Du standst in grauser Mitternacht,
In Frost und Hize auf der Wacht;
Ertrugst so standhaft manche Noth
Und danktest Gott
Für Wasser, und für’s liebe Brod.

Wie du gelebt, so starbst auch du!
Schloßst deine Augen freudig zu,
Und dachtest: “Aus ist nun der Streit
Und Kampf der Zeit,
Jezt kommt die ew’ge Seligkeit.”

Traducció al Català

Adéu, tu valent guerrer!
T’acompanyem al repòs de la tomba
i desfilem amb les armes abaixades,
oprimits de tristor
i en silenci davant el teu fèretre.

Tu has estat un lleial home alemany,
sempre t’has comportat amb valentia.
El teu cor ple de noble coratge
mai, a la batalla,
ha tingut por dels projectils o dels sabres.

Tu fores també un soldat cristià,
que parlava poc i molt acomplia:
fidel al príncep i al país,
i al mateix temps pietós
de tot cor, sense hipocresia.

A la lúgubre mitjanit tu estaves
de guàrdia, en el gebre o la xardor;
suportaves amb fermesa moltes penúries
i donaves gràcies a Déu
per l’aigua i per l’apreciat pa.

Tal com visqueres, tu vas morir!
Tancares joiós els teus ulls
i et digueres: “Ara la lluita
i el combat del temps s’han acabat,
adés arriba la benaurança eterna.”

 

“An mein Klavier / Al meu piano” D. 342 (Franz Schubert)

Juny 13, 2018

piano

Text de: Christian Friedrich Daniel Schubart

Original Alemany

Sanftes Klavier!
Welche Entzückungen schaffest du mir,
Sanftes Klavier!
Wenn sich die Schönen
Tändelnd verwöhnen,
Weih’ ich mich dir,
Liebes Klavier!

Bin ich allein,
Hauch ich dir meine Empfindungen ein,
Himmlisch und rein.
Unschuld und Spiele,
Tugendgefühle
Sprechen aus dir,
Trautes Klavier!

Sing’ ich dazu,
Goldener Flügel! welch himmlische Ruh
Lispelst mir du!
Thränen der Freude
Netzen die Saite;
Silberner Klang
Trägt den Gesang.

Sanftes Klavier!
Welche Entzückungen schaffest du mir,
Goldnes Klavier!
Wenn mich im Leben
Sorgen umschweben,
Töne du mir,
Trautes Klavier!

Traduccció al Català

Gentil piano!
Quins gaudis em produeixes,
gentil piano!
Quan les belleses
s’avicien flirtejant,
jo em consagro a tu,
estimat piano!

Si estic sol,
et xiuxiuejo els meus sentiments,
sublims i purs.
Quan toco, innocents
sensacions virtuoses
parlen a través teu,
fidel piano!

Si canto amb tu,
preciós instrument! Quina pau
sublim em xiuxiueges!
Llàgrimes d’alegria
humitegen les tecles;
el teu so argentat
porta el cant.

Gentil piano!
Quins gaudis em produeixes,
preciós instrument!
Quan a la vida
les penes m’envoltin
sona per a mi,
fidel piano!

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=ZWUTrCyj46k

 

 

“Hagars Klage / El plany d’Agar” D. 5 (Franz Schubert)

Juny 12, 2018

Claxton, Marshall, 1813-1881; Hagar and Ishmael at the Well

Text de: Clemens August Schücking

Original Alemany

Hier am Hügel heissen Sandes,
In der menschenlosen Wüste,
Siz’ ich, und mir gegenüber
Liegt mein sterbend Kind!

Lechzt nach einem Tropfen Wasser,
Lechzt, und ringt schon mit dem Tode,
Weint, und blikt mit stieren Augen
Mich bedrängte Mutter an!

Du mußt sterben, armes Würmchen,
Ach, nicht eine Thräne
Hab’ ich in den trocknen Augen,
Wo ich dich mit stillen kan!

Säh’ ich eine Mutterlöwin,
Ha! ich wolte mit ihr kämpfen,
Kämpfen mit ihr um die Eiter,
Daß ich löschte deinen Durst!

Könt’ ich aus dem dürren Sande
Nur ein Tröpfchen Wasser saugen!
Aber ach, so mußt du sterben,
Und ich muß dich sterben sehn!

Kaum ein schwacher Stral des Lebens
Dämmert auf der bleichen Wange
Dämmert in den matten Augen,
Deine Brust erhebt sich kaum.

Hier am Busen kom und welke!
Kömt ein Mensch dann durch die Wüste,
Wird er in den Sand uns scharren,
Sagen: das ist Weib und Kind!

Nein ich wil mich von dir wenden,
Daß ich dich nicht sterben sehe,
Und im Taumel der Verzweiflung
Murre wider Gott!

Ferne von dir wil ich gehen,
Und ein rührend Klaglied singen,
Daß du noch im Todeskampfe
Tröstung einer Stimme hörst.

Noch zum lezten Klaggebete
Öfn’ ich meine dürren Lippen,
Und dann schließ’ ich sie auf immer,
Und dann komme bald der Tod!

Blick auf uns herab Jehova!
Ach erbarme dich des Knaben!
Send’ aus einem Thaugewölke
Labung uns herab.

Ist er nicht aus Abrams Saamen?
Ach er weinte Freudenthränen,
Als ich ihm dies Kind geboren.
Und nun wird er ihm zum Fluch!

Rette deines Lieblings Saamen,
Selbst sein Vater bat um Seegen,
Und du sprachst: Es komme Seegen
Über dieses Knaben Haupt.

Hab’ ich wider dich gesündigt,
Ha, so treffe mich die Rache,
Aber, ach, was that der Knabe,
Daß er mit mir leiden muß?

Wär’ ich doch in Sir gestorben,
Als ich in den Wüsten irrte,
Und das Kind noch ungeboren
Unter meinem Herzen lag!

Nein; da kam ein holder Fremdling,
Hieß mich rück zu Abram gehen,
Und des Mannes Haus betreten,
Der uns grausam izt verstieß.

War der Fremdling nicht dein Engel?
Denn er sprach mit hoher Mine:
Ismael wird groß auf Erden,
Und sein Saamen zahlreich seyn!

Ha! wir liegen nun, und welken,
Unsre Leichen werden modern,
Wie die Leichen der Verfluchten,
Die der Erde Schoos nicht birgt.

Schrei zum Himmel armer Knabe!
Öfne deine welken Lippen!
Gott sein Herr! Verschmäh das Flehen
Des unschuld’gen Knaben nicht.

Traducció al Català

Aquí damunt d’un tou de sorra calenta,
en el despoblat desert,
sec i al meu davant
jeu el meu infant agonitzant!

Sedejant per una gota d’aigua,
sedejant i lluitant contra la mort,
plora i em mira amb ulls fits,
a mi, la seva angoixada mare!

Et moriràs, pobre criatura,
ai, no em resta cap llàgrima
en els meus ulls eixuts
per poder alletar-te!

Si veiés una lleona mare,
ah! lluitaria amb ella,
lluitaria per el seu mamellam
i així poder apagar la teva set!

Si d’aquest ressec sorral pogués
xuclar una goteta d’aigua!
Però ai, tu moriràs
i jo t’haig de veure morir!

A penes un feble raig de vida
apunta a les seves pàl•lides galtes,
apunta als seus ulls esllanguits,
el seu pit s’alça amb prou feines.

Vine aquí a la meva sina i expira!
Si passa un home a través del desert
ens furgarà a la sorra
i dirà: heus ací una dona i un infant.

No, em vull allunyar de tu
per no veure’t morir,
i en el deliri de la desesperació,
clamo contra Déu!

Vull marxar lluny de tu i cantar
un commovedor cant planyívol
perquè encara en la teva agonia
sentis una veu de conhort.

Ara, en una última pregària,
obro els meus llavis ressecs,
i tot seguit els tanco per sempre
i llavors que la mort arribi aviat.

Jehovà, esguarda’ns des de dalt!
Tingues pietat del minyó!
Fes davallar un núvol de rosada
que ens refresqui.

No és pas de la sement d’Abraham?
Ell vessà llàgrimes de joia
quan l’infant nasqué
i ara el vol maleir!

Salva la sement del teu preferit,
àdhuc el seu pare demanà que el beneïssis
i tu digueres: que la benedicció
atenyi el cap d’aquest infant.

Si he pecat contra tu,
que la revenja caigui al meu damunt,
però, ai las, què ha fet el minyó
perquè hagi de sofrir amb mi?

Tant de bo hagués mort a Síria
quan errava pel desert
i l’infant encara no nat,
estava sota el meu cor!

No, vingué un amable estranger
i em digué de tornar vers Abraham,
i entrar a casa de l’home
que ara cruelment ens rebutja.

L’estranger, no era pas el teu àngel?
Car ell parlà amb expressió amable:
Ismael serà gran a la terra,
i nombrosa la seva descendència!

Ai, ara jaiem i agonitzem,
els nostres cadàvers es podriran
com els cossos dels condemnats
que les entranyes de la terra no volen sepultar.

Crida al cel, pobre infant!
Obre els teus llavis marcits!
Déu, el seu Senyor! No menyspreïs
la súplica d’un infant innocent.

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=GYo3OKMh8Mg

 

 

 

“Die Perle / La perla” D. 466 (Franz Schubert)

Juny 8, 2018

la perla

Text de: Johann Georg Jacobi

Original Alemany

Es gieng ein Mann zur Frühlingszeit
Durch Busch’ und Felder weit und breit
Um Birke, Buch’ und Erle;
Der Bäume Grün im Mayenlicht,
Die Blumen drunter sah er nicht;
Er suchte seine Perle.

Die Perle war seine höchstes Gut,
Er hatt’ um sie des Meeres Fluth
Durchschifft, und viel gelitten;
Von ihr des Lebens Trost gehofft,
Im Busen sie bewahrt, und oft
Dem Räuber abgestritten.

Die sucht’ er nun mit Weh und Ach:
Da wies man ihm den hellen Bach,
Und drinn die goldne Schmerle;
Nichts half der Bach im Sonnenglanz,
Im Bache nichts der Schmerlen Tanz;
Er suchte seine Perle.

Und suchen wird er immer so,
Wird nicht des Lebens werden froh,
Nicht mehr die Morgenstunden
Am purpurrothen Himmel sehn;
Berg auf und nieder muß er gehn,
Bis daß er sie gefunden.

Der arme Pilger! So wie er,
Geh’ ich zur Frühlingszeit umher
Um Birke, Buch’ und Erle;
Des Mayen Wunder seh’ ich nicht;
Was aber, ach! was mir gebricht,
Ist mehr als eine Perle.

Was mir gebricht, was ich verlohr,
Was ich zum höchsten Gut erkohr,
Ist Lieb’ in treuem Herzen.
Vergebens wall’ ich auf und ab;
Doch find’ ich einst ein kühles Grab,
Das endet alle Schmerzen.

Traducció al Català

Al temps de primavera, un home caminava
a través de matossars, camps, arreu,
al voltant de bedolls, faigs i verns;
els arbres eren tots verds a la llum de maig,
les flors al dessota no les veia pas;
ell cercava la seva perla.

La perla era el seu bé més preuat,
per ella havia navegat creuant el mar
i molt havia sofert;
amb ella havia esperat trobar reconfort a la vida,
l’havia guardat al seu pit i sovint
l’havia defensat contra els lladres.

Ara la cercava amb penes i gemecs:
el van adreçar a un clar rierol
i dins d’ell les mòlleres daurades;
però el rierol a la llum del sol
no fou cap ajut, ni tampoc la dansa dels peixos,
ell cercava la seva perla.

I així no parava de cercar-la
i no era feliç a la vida,
a les matinades ja no veia
el cel color de porpra;
havia d’anar amunt i avall de les muntanyes
fins trobar-la.

Pobre pelegrí! Així com ell
jo també, a primavera, erro
al voltant de bedolls, faigs i verns;
no veig la meravella del mes de maig,
però, ai! El que em manca
és més que una perla.

El que em manca, el que vaig perdre,
el que per a mi era el bé més preuat,
és l’amor d’un cor fidel.
Endebades erro amunt i avall,
un dia però trobaré una freda tomba
que posarà fi als meus sofriments.

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=KqOILxOpwl0

 

 

“Hochzeit-Lied / Cançó de noces” D. 463 (Franz Schubert)

Juny 7, 2018

Cançó de casament

Text de: Johann Georg Jacobi

Original Alemany

Will singen Euch, im alten Ton,
Ein Lied von alter Treu;
Es sangens unsre Väter schon;
Doch bleibts der Liebe neu.

Im Glücke macht es freudenvoll,
Kann trösten in der Noth:
Daß nichts die Herzen scheiden soll,
Nichts scheiden, als der Tod;

Daß immerdar mit frischem Muth
Der Mann die Traute schützt,
Und alles opfert, Gut und Blut,
Wenns seinem Weibchen nützt.

Daß er auf weiter Erde nichts
Als sie allein begehrt,
Sie gern im Schweiß des Angesichts
Für ihren Kuß ernährt;

Daß, wenn die Lerch’ im Felde schlägt,
Sein Weib ihm Wonne lacht,
Ihm, wenn der Acker Dornen trägt,
Zum Spiel die Arbeit macht,

Und doppelt süß der Ruhe Lust,
Erquickend jedes Brodt,
Den Kummer leicht an ihrer Brust,
Gelinder seinen Tod.

Dann fühlt er noch die kalte Hand
Von ihrer Hand gedrückt,
Und sich ins neue Vaterland
Aus ihrem Arm entrückt.

Traducció al Català

Us vull cantar, en una antiga tonada,
una cançó de la vella fidelitat;
els nostres pares ja la cantaven,
però ara és nova per als amants.

Ens alegra en la benaurança,
i ens pot reconfortar en la fretura:
que res ha de separar els cors,
res els pot separar excepte la mort.

Que sempre amb renovat coratge
el marit ha de protegir la seva estimada,
i sacrificar-ho tot, els béns i la sang,
si la seva esposa ho necessita.

Que en l’ample món no cobegi
ningú més que ella sola,
que amb la suor dels seu front
la nodreixi per al seu bes;

que quan l’alosa canti als camps,
la seva dona li somrigui en la benaurança,
a ell, quan el terreny només dóna espines
i quan el treball esdevé un joc,

i que el goig del descans sigui doblement dolç,
cada àpat vigoritzant,
que la pena sigui lleugera al cor,
i dolça la seva mort.

Llavors sentirà que ella
estreny la seva freda mà,
i marxarà vers la nova pàtria
allunyant-se dels seus braços.

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=UZAAZXOwe4U

 

 

 

“An Chloen / A Cloe” D. 462 (Franz Schubert)

Juny 6, 2018

cloe

Text de: Johann Georg Jacobi

Original Alemany

Bey der Liebe reinsten Flammen,
Glänzt das arme Hütten-Dach:
Liebchen! ewig nun beysammen!
Liebchen! schlafend oder wach!

Süßes, zärtliches Umfangen,
Wenn der Tag am Himmel graut;
Heimlich klopfendes Verlangen,
Wenn der Abend niederthaut!

Wonne dort auf allen Hügeln,
Wonn’ im Thal, und Jubel hier!
Volle Freyheit, zu verriegeln
Unsre kleine Hütten-Thür!

Lobgesang in Finsternissen,
Wo kein Neider sich versteckt,
Wo nicht mehr, indem wir küßen,
Jedes Lüftchen uns erschreckt!

Und wir theilen alle Freuden,
Sonn’ und Mond und Sternen-Glanz;
Allen Segen, alles Leiden,
Arbeit und Gebet, und Tanz.

So, bey reiner Liebe Flammen,
Endet sich der schöne Lauf;
Ruhig schweben wir zusammen,
Liebchen! Liebchen! Himmel auf.

Traducció al Català

Amb les flames més pures de l’amor,
brilla la teulada de la pobra cabana:
Estimada! Ara estarem junts per sempre!
Estimada! Dormint o desperts!

Dolces i tendres abraçades,
quan al cel apunta el dia;
secret deler palpitant,
quan cau la rosada al capvespre!

Goig arreu als tossals, allà,
goig a les valls i aquí la joia!
Plena llibertat per barrar
la porta de la nostra petita cabana!

Cants de lloança a la foscúria
on cap envejós s’amaga,
on, mentre ens besem,
cap buf d’aire ja no ens pot esporuguir!

I compartim totes les joies,
el sol, la lluna i la resplendor dels estels;
totes les benediccions, totes les sofrences,
el treball, la pregària i la dansa.

Així, amb les flames de l’amor pur,
el bell decurs arribarà a la fi;
plàcidament ens enlairarem ensems,
Estimada! Estimada! Cap al cel.

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=Ysvp2xBqr_M