Archive for Setembre de 2017

“Geheimnis. An Franz Schubert / Secret. A Franz Schubert” D. 491 (Franz Schubert)

Setembre 29, 2017

sol sortint

Text de: Johann Baptist Mayrhofer

Original Alemany

Sag an, wer lehrt dich Lieder,
So schmeichelnd und so zart?
Sie rufen einen Himmel
Aus trüber Gegenwart.

Erst lag das Land verschleiert
Im Nebel vor uns da –
Du singst, und Sonnen leuchten,
Und Frühling ist uns nah.

Den schilfbekränzten Alten,
Der seine Urne gießt,
Erblickst du nicht, nur Wasser,
Wie’s durch die Wiesen fließt.

So geht es auch dem Sänger,
Er singt, er staunt in sich;
Was still ein Gott bereitet,
Befremdet ihn wie dich.

Traducció al Català

Digues, qui t’ensenya aquestes cançons,
tan falagueres i tan tendres?
Elles evoquen un paradís
des d’aquest ombriu present.

Abans la terra estava coberta
de boira al nostre entorn —
tu cantes, i llueix el sol
i la primavera és a prop nostre.

No t’adones del vell que, amb
una corona de joncs, aboca
el seu gerro, només de l’aigua
que flueix per les prades.

Això li passa també al cantant,
ell canta, s’embadaleix en si mateix;
el que un Déu ha creat en silenci,
sorprèn tan a ell com a tu.

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=6DI2uSkR7uA

 

 

 

Anuncis

“Totengräberweise / Cançó de l’enterramorts” D. 869 (Franz Schubert)

Setembre 28, 2017

enterramorts

Text de: Franz Xaver Freiherr von Schlechta

Original Alemany

Nicht so düster und so bleich,
Schläfer in der Truhe,
Unter Schollen leicht und weich
Leg’ ich dich zur Ruhe.

Wird der Leib des Wurmes Raub
Und ein Spiel den Winden,
Muß das Herz selbst noch als Staub
Leben und empfinden.

Denn der Herr sitzt zu Gericht;
Gleichend deinem Leben
Werden, dunkel oder licht,
Träume dich umschweben.

Jeder Laut, der dich verklagt
Als den Quell der Schmerzen,
Wird ein scharfer Dolch und nagt
Sich zu deinem Herzen.

Doch der Liebe Tränentau,
Der dein Grab besprühet,
Färbt sich an des Himmels Blau,
Knospet auf und blühet.

Im Gesange lebt der Held,
Und zu seinem Ruhme
Schimmert hoch im Sternenfeld
Eine Feuerblume.

Schlafe, bis der Engel ruft,
Bis Posaunen klingen,
Und die Leiber sich der Gruft
Jugendlich entschwingen.

Traducció al Català

No estiguis tan trist i pàl•lid,
dorment a la caixa,
sota terrossos lleugers i tous,
et diposito per al teu repòs.

Encara que el cos sigui la presa dels cucs
i un joc per als vents,
el cor, tot i ser pols,
ha de viure i sentir.

Car el Senyor seu per al judici;
i igual com a la teva vida,
obscurs o lluminosos, els somnis
flotaran al teu entorn.

Cada veu que t’acusi
de ser l’origen de dolors,
serà un punyal agusat
que s’enfonsarà al teu cor.

Però les llàgrimes d’amor de la rosada,
que arrosen la teva tomba,
prenen el color del blau del cel,
brosten i floreixen.

L’heroi viu en el cant,
i, a dalt, per a la seva glòria,
al camp de les estrelles,
llostreja una flor de foc.

Dorm, fins que et cridi l’àngel,
fins que sonin les trompetes,
i que els cossos s’aixequin
jovenívols de les sepultures.

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=2UgCOrtbZ-E

 

 

 

“Des Sängers Habe / Els béns del joglar” D. 832 (Franz Schubert)

Setembre 27, 2017

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Text de: Franz Xaver Freiherr von Schlechta

Original Alemany

Schlagt mein ganzes Glück in Splitter,
Nehmt mir alle Habe gleich,
Lasset mir nur meine Zither,
Und ich bleibe froh und reich.

Wenn des Grames Wolken ziehen,
Haucht sie Trost in meine Brust,
Und aus ihrem Golde blühen
Alle Blumen meiner Lust.

Will die Liebe nicht gewähren,
Freundschaft brechen ihre Pflicht,
Kann ich beide stolz entbehren,
Aber meine Zither nicht.

Reißet meines Lebens Sehne,
Wird sie mir ein Kissen sein,
Lullen mich die süßen Töne
In den letzten Schlummer ein.

In den Grund des Tannenhaines
Senkt mich leise dann hinab;
Und statt eines Leichensteines
Stellt die Zither auf mein Grab,

Daß ich, wenn zum stillen Reigen,
Aus des Todes dunklem Bann,
Mitternachts die Geister steigen,
Ihre Saiten rühren kann.

Traducció al Català

Tota la meva felicitat, trenqueu-la a trossos,
i preneu també tots els meus béns,
però deixeu-me tan sols la meva cítara
i restaré content i ric.

Quan els núvols de la tristor s’apropen,
ella alena reconfort al meu cor,
i de les seves daurades cordes brosten
totes les flors del meu goig.

Si l’amor no m’és propici
i l’amistat no compleix el seu deure,
d’ambdós cofoi puc estar-me’n,
però no de la meva cítara.

Quan els lligaments de la meva vida es trenquin,
ella serà el meu coixí,
i els seus dolços sons cantussolaran
el meu darrer somni.

Al fons del bosc d’avets
enterreu-me amb delicadesa;
i en lloc d’una làpida fúnebre,
poseu la cítara damunt la meva tomba,

de forma que jo, quan en una dansa silent,
de l’obscur encanteri de la mort,
surtin els esperits a mitjanit,
pugui tocar les seves cordes.

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=2w85rvR5hG4

 

 

 

“Fischerweise / La cançó del pescador” op. 96, no. 4, D. 881 (Franz Schubert)

Setembre 26, 2017

fisherman

Cicle: Vier Lieder

Text de: Franz Xaver Freiherr von Schlechta

Original Alemany

Den Fischer fechten Sorgen
Und Gram und Leid nicht an;
Er löst am frühen Morgen
Mit leichtem Sinn den Kahn.

Da lagert rings noch Friede
Auf Wald und Flur und Bach
Er ruft mit seinem Liede
Die gold’ne Sonne wach.

Er singt zu seinem Werke
Aus voller frischer Brust,
Die Arbeit gibt ihm Stärke,
Die Stärke Lebenslust.

Bald wird ein bunt Gewimmel
In allen Tiefen laut
Und plätschert durch den Himmel,
Der sich im Wasser baut.

Doch wer ein Netz will stellen,
Braucht Augen klar und gut,
Muß heiter gleich den Wellen
Und frei sein wie die Flut.

Dort angelt auf der Brücke
Die Hirtin. Schlauer Wicht,
Gib auf nur deine Tücke,
Den Fisch betrügst du nicht.

Traducció al Català

Al pescador no l’escometen preocupacions,
afliccions ni penes;
de bon matí deslliga
amb esperit lleuger la seva barca.

Al seu voltant tot reposa encara en pau,
als boscos, als camps i als rierols;
crida amb el seu cant
al sol daurat per què es desperti.

Canta mentre treballa
amb el pit ple de frescor,
el treball li dóna força
i la força, joia de viure.

Aviat una acolorida bellugadissa
es deixa sentir a la fondària
i xipolleja a través del cel
que es reflexa damunt l’aigua.

Però, qui vol parar una xarxa
necessita uns bons ulls clars,
ha d’estar serè com les onades
i lliure com al marea.

Allà al pont, la pastora
està pescant. Astuta noia,
deixa estar els teus trucs,
no enganyaràs al peix.

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=xqYCIFDUyZY

 

 

“Viola / Viola” op. posth. 123, D. 786 (Franz Schubert)

Setembre 25, 2017

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Text de: Franz Adolf Friedrich von Schober

Original Alemany

Schneeglöcklein, o Schneeglöcklein,
In den Auen läutest du,
Läutest in dem stillen Hain,
Läute immer, läute zu, läute immer zu!

Denn du kündest frohe Zeit,
Frühling naht, der Bräutigam,
Kommt mit Sieg vom Winterstreit,
Dem er seine Eiswehr nahm.

Darum schwingt der goldne Stift,
Daß dein Silberhelm erschallt,
Und dein liebliches Gedüft
Leis’ wie Schmeichelruf entwallt:

Daß die Blumen in der Erd’
Steigen aus dem düstern Nest,
Und des Bräutigams sich wert
Schmücken zu dem Hochzeitsfest.

Schneeglöcklein, o Schneeglöcklein,
In den Auen läutest du,
Läutest in dem stillen Hain,
Läut’ die Blumen aus der Ruh’!

Du Viola, zartes Kind,
Hörst zuerst den Wonnelaut,
Und sie stehet auf geschwind,
Schmücket sorglich sich als Braut.

Hüllet sich in’s grüne Kleid,
Nimmt den Mantel sammetblau,
Nimmt das güldene Geschmeid,
Und den Diamantentau.

Eilt dann fort mit ems’gen Schritt,
Nur den Freund im treuen Sinn,
Ganz von Liebesglut durchglüht,
Sieht nicht her und sieht nicht hin.

Doch ein ängstliches Gefühl
Ihre kleine Brust durchwallt,
Denn es ist noch rings so still,
Und die Lüfte weh’n noch kalt.

Und sie hemmt den schnellen Lauf,
Schon bestrahlt von Sonnenschein,
Doch mit Schrecken blickt sie auf,
Denn sie stehet ganz allein.

Schwestern nicht, nicht Bräutigam,
Zugedrungen! und verschmäht!
Da durchschauert sie die Scham,
Fliehet wie vom Sturm geweht.

Fliehet an den fernsten Ort,
Wo sie Gras und Schatten deckt,
Späht und lauschet immerfort,
Ob was rauschet und sich regt.

Und gekränket und getäuscht
Sitzet sie und schluchzt und weint,
Von der tiefsten Angst zerfleischt,
Ob kein Nahender sich zeigt.

Schneeglöcklein, o Schneeglöcklein,
In den Auen läutest du,
Läutest in dem stillen Hain,
Läut die Schwestern ihr herzu!

Rose nahet, Lilie schwankt,
Tulp’ und Hyazinthe schwellt,
Windling kommt daher gerankt,
Und Narciss’ hat sich gesellt.

Als der Frühling nun erscheint,
Und das frohe Fest beginnt,
Sieht er alle, die vereint,
Und vermißt sein liebstes Kind.

Alle schickt er suchend fort,
Um die eine, die ihm wert,
Und sie kommen an den Ort,
Wo sie einsam sich verzehrt.

Doch es sitzt das liebe Herz
Stumm und bleich, das Haupt gebückt,
Ach! der Lieb’ und Sehnsucht Schmerz
Hat die Zärtliche erdrückt.

Schneeglöcklein, o Schneeglöcklein,
In den Auen läutest du,
Läutest in dem stillen Hain,
Läut Viola sanfte Ruh’.

Traducció al Català

Flor de neu, oh flor de neu
que repiques a les prades,
repiques al silent boscatge,
repica encara, repica, per sempre!

Car tu anuncies el temps de la joia,
la primavera s’acosta, el nuvi
torna vencedor del combat amb l’hivern
a qui arrabassà l’armadura de gel.

Per això el pern daurat es balanceja
i fa ressonar el teu elm d’argent,
i el teu dolç perfum s’escampa
suaument com un reclam falaguer:

que les flors a la terra
s’aixequin de llur niu ombrívol,
i per ser dignes del nuvi
que s’ornamentin per a la festa de noces.

Flor de neu, oh flor de neu
que repiques a les prades,
repiques al silent boscatge,
desperta les flors de llur repòs!

Tu viola, tendre infant,
ets la primera que sent el so joiós,
i t’aixeques ràpidament
per ornar-te amb cura com una núvia.

Ella s’embolcalla amb un vestit verd,
pren el seu mantell blau de vellut,
pren els seus joiells d’or,
i els seus diamants de rosada.

Llavors s’apressa amb passos diligents,
amb només l’amic en el seu pensament,
abrandada d’un ardent amor
però no el veu aquí ni el veu allà.

Així, un sentiment d’angoixa
trasbalsa el seu petit pit,
car al voltant encara tot és silent
i el vent bufa ben fred.

I ella refrena el seu ràpid pas,
il•luminada ja per la llum del sol,
però espaordida mira amunt
car ella està allà tota sola.

Cap germana, cap nuvi,
inoportuna! I menyspreada!
Aleshores, plena de vergonya,
fuig com si se l’emportés la tempesta.

S’enfuig vers el lloc més allunyat,
on l’herba i les ombres la cobreixen,
sotjant i escoltant sense parar
si quelcom fa fressa o es belluga.

I ofesa i decebuda
s’asseu i plora sanglotant,
lacerada per la més pregona de les pors,
de què ningú se li acosti.

Flor de neu, oh flor de neu
que repiques a les prades,
repiques al silent boscatge,
fes venir les germanes cap aquí!

La rosa s’apropa, el lliri trontolla,
la tulipa i el jacint s’acreixen,
la corretjola arriba enfilant-se
i el narcís se’ls hi ajunta.

Ara que arriba la primavera
i comença la joiosa festa,
les veu totes reunides
i troba a faltar el seu estimat infant.

Les envia totes a la recerca
de l’única, la més preuada,
i van a parar al lloc
on ella es consumeix tota sola.

Allà resta el cor estimat,
muda i pàl•lida amb el cap cot,
ai, la pena i el deler d’amor
han abatut la tendra flor.

Flor de neu, oh flor de neu
que repiques a les prades,
repiques al silent boscatge,
repica pel benigne repòs de la viola.

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=s2hWdOVEB18

 

 

 

 

 

 

 

“Todesmusik /Música de morts” op. 108, no. 2k, D. 758 (Franz Schubert)

Setembre 22, 2017

todesmusik

Cicle: Drei Lieder

Text de: Franz Adolf Friedrich von Schober

Original Alemany

In des Todes Feierstunde1
Senke, heilige Kamöne,
Noch einmal die stillen Lieder,
Noch einmal die süßen Töne
Auf die tiefe Abschiedswunde
Meines Busens heilend nieder,
Hebe aus den ird’schen Ringen
Die bedrängte reine Seele,
Trage sie auf deinen Schwingen:
Daß sie sich dem Licht vermähle.

O da werden mich die Klänge
Traut und wonnevoll umwehen,
Und die Ketten, die ich sprenge,
Werden still und leicht vergehen.
Alles Große werd’ ich sehen,
Das im Leben mich beglückte,
Alles Schöne, das mir blühte,
Wird verherrlicht vor mir stehen.
Jeden Stern, der mir erglühte,
Der mit freundlichem Gefunkel
Durch das hoffnungslose Dunkel
Meines kurzen Weges blickte,
Jede Blume, die ihn schmückte,
Werden mir die Töne bringen;
Und die schrecklichen Minuten,
Wo ich schmerzlich könnte bluten,
Werden mich mit Lust umklingen;
Und Verklärung werd’ ich sehen
Ausgegossen über allen Dingen.
So im Wonne werd’ ich untergehen,
Süß verschlungen von der Freude Fluthen.

Traducció al Català

A l’hora solemne de la mort,
fes davallar, sagrada musa,
encara una vegada les teves plàcides cançons,
encara una vegada les dolces melodies
damunt la profunda ferida del comiat
per fer guarir el meu cor,
fes enlairar fora del cercle terrestre
la meva ànima pura i oprimida,
porta-la damunt les teves ales
perquè s’uneixi amb la llum.

Oh, llavors els sons estimats
i plens de goig m’envoltaran,
i les cadenes que trencaré,
desapareixeran fàcilment sense fer fressa.
Veuré tot el que és gran,
el que en vida em féu feliç,
tota la beutat que ha florit per a mi,
restarà glorificada davant meu,
cada estrella que per a mi brillà,
que amb un amical centelleig
m’esguardà a través de la foscor sense esperança
del meu curt trajecte,
cada flor que l’ornamentà
em portarà les melodies;
i en aquells terribles minuts
en els que podria sagnar dolorosament,
m’embolcallaran de sons plens de goig;
i jo veuré com la transfiguració
es vessa damunt totes les coses.
Així en el goig em moriré,
dolçament engolit per un torrent de joia.

 

 

“Trost im Liede / Consol en el cant” D. 546 (Franz Schubert)

Setembre 21, 2017

harp player

Text de: Franz Adolf Friedrich von Schober

Original Alemany

Braust des Unglücks Sturm empor,
Halt’ ich meine Harfe vor,
Schützen können Saiten nicht,
Die er leicht und schnell durchbricht;
Aber durch des Sanges Tor
Schlägt er milder an mein Ohr.

Sanfte Laute hör ich klingen,
Die mir in die Seele dringen,
Die mir auf des Wohllauts Schwingen
Wunderbare Tröstung bringen.

Und ob Klagen mir entschweben,
Ob ich still und schmerzlich weine,
Fühl’ ich mich doch so ergeben,
Daß ich fest und gläubig meine;
Es gehört zu meinem Leben,
Daß sich Schmerz und Freude eine.

Traducció al Català

Quan bramula la tempesta de la dissort,
poso al davant la meva arpa,
les cordes no poden protegir-me,
car la tempesta prest i fàcilment les pot trencar;
però a través de la portalada del cant,
colpeja més suau a les meves orelles.

Sento ressonar dolces tonades
que penetren a la meva ànima,
que damunt les ales de l’harmonia
porten un prodigiós reconfort.

I si dono sortida als meus planys,
si ploro amargament i en silenci,
em sento però ben convençuda
del que crec fermament;
que pertany a la meva vida
el que joia i dolor estiguin units.

 

Per escoltar la cançó aneu a l’enllaç:

https://www.youtube.com/watch?v=esKGAG7wu4M